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1. Wie bist du auf diese Lebensart gekommen?


Etwa im Jahr 2015 habe ich, von wem habe ich leider vergessen, das Buch "the lifechanging magic of tidying up" empfohlen bekommen. Niemand hätte es besser brauchen können als ich. Ich bin chaotisch, seien wir ehrlich. Nach dem Lesen des Buches, halbierte ich mein Hab und Gut, wurde achtsamer, begann mein Zuhause einzurichten. Nach dieser Tabularasa gab es nur noch einen Knackpunkt - alles was jeweils wieder ins Haus gebracht wird. Also begann ich meinen Konsum und mein Verhalten unter die Lupe zu nehmen. Verknüpft mit dem Thema Minimalismus stiess ich auf Zero Waste, auf verschiedene Blogger und Läden und war überzeugt, das ist eine gute Sache womit ich mich mehr beschäftigen möchte.




2. Was ist das schwierigste in der Umstellung zu Minimal/Zero Waste?


Zwei Worte mit welchen ich mich beschreiben würde, sind Neugierde und Beharrlichkeit- gewiss aber nicht Geduld. In der Umstellungsphase ist dies jedoch eine der Eigenschaften, welche sehr hilfreich sind. Sei es weil man darauf wartet ein paar Schuhe Second Hand zu finden, um keine Neuen zu kaufen. Weil man den Mitmenschen andauernd erklären muss wieso und warum man das jetzt macht. Weil die erste Alternative nicht funktioniert hat und man nun wieder suchen muss. Es lehrt einem Geduld, ob man will oder nicht. Schwierig war zu Beginn auch, wenn es für gewisse Produkte keinen Ersatz gab, einfach zu verzichten. Jedoch vergeht der Drang bestimmte Dinge zu kaufen und bevor man es merkt hat man vergessen, dass man mal unmöglich ohne diesen bestimmten dreifach verpackten Artikel aus dem Lädeli gehen konnte.




3. Wie handelst du unterwegs/ im Ausgang mit z.B Becher, Glas, usw.?


Ich versuche immer ein Gefäss dabei zu haben für Essen/Trinken und ein Besteckset. Das vereinfacht die meisten Situationen immens. Falls ich es jedoch vergessen habe, frage ich nach ob es auch eine Möglichkeit ohne Einwegverpackung gibt(zum Beispiel Recircle).




4. Gibt es irgendwelche Dinge auf die du nicht verzichten kannst?


Können ist immer so ein Ding, möglich wärs schon, ich will es jedoch (noch) nicht. Kaffee, Kakao und Kokosnussöl sind meine drei Sünden. Auch wenn ich davon nicht viel konsumiere, ist mir bewusst, das diese drei Lebensmittel keine gute Co2-Bilanz haben.




5. Stört es dich, wenn Ihre Freunde sich nicht so stark an „Minimal-Waste“ halten?


Nein, keineswegs, schliesslich ist es jedem selbst überlassen, wie viel er zum Klimawandel beitragen oder auch nicht beitragen will. Ich meinerseits, könnte nicht mehr konventionell konsumieren. Doch dahinter steckt viel Arbeit und bewusst getroffene Entscheidungen.




6. Auf welche Sachen kann man am Anfang am besten verzichten?


Seife/Shampoo aus der Plastikflasche Petflaschen gefüllt mit Softgetränken oder Wasser Tragtaschen oder Säckli z.B. beim Einkaufen oder beim Bäcker hier 30 Schritte zu Minimal Waste auf Anina Mutters Blog Blossik





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